Akupressur


Die Akupressur (von lateinisch acus = Nadel und premere = drücken), japanisch Shiatsu, ist eine der traditionellen chinesischen (TCM) und japanischen Medizin entstammende Heilmethode. Wörtlich übersetzt bedeutet Shiatsu so viel wie "Fingerdruck". Es werden wie bei der Akupunktur Meridiane und deren Tsubo, also bestimmte Druckpunkte ausgenutzt. Es wird angenommen, dass die Akupressur der Vorläufer der Akupunktur war.
Allopathie
Allopathie (v. griech. „anders, verschieden“ und „Leiden“) Bezeichnung Hahnemanns für die Schulmedizin, die nach dem Leitsatz contraria contrariis curantur (das Entgegengesetzte wird mit dem Entgegengesetzten behandelt) arbeitet, im Gegensatz zur Homöopathie. Leidet der Patient an Hypertonie, so erhält er ein Antihypertonikum, eben das Entgegengesetzte. Leidet er an einer Hypotonie, so erhält er entsprechend ein Antihypotonikum. Das auf körperliche Ursache : Wirkung- Gegenwirkung beschränkte Denken läßt seelische und geistige Einflüsse außer Acht, berücksichtigt nicht die vielen Regelkreise des Organismus und kann deshalb die Bedürfnisse des Patienten nur bei eindeutigen, körperlichen Veränderungen befriedigen. Hier leistet insbesondere die Chirurgie Erstaunliches.

Akupunktur


Akupunktur (Lat.: acus = Nadel, punctio = das Stechen), ist ein Bereich der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Sie geht von Lebensenergien des Körpers aus (Qi), die auf definierten Längsbahnen, den Meridianen, zirkulieren. Ein gestörter Energiefluss wird für Erkrankungen verantwortlich gemacht und soll durch Stiche in Akupunkturpunkte ausgeglichen werden. Akupunktur mit Erwärmung nennt man Moxibustion. Das Hauptziel der traditionell chinesischen Medizin ist die Prävention von Krankheiten, sie ist besonders effektiv bei der Erhaltung eines gesunden Zustandes des Patienten, wie auch bei chronischen Erkrankungen eine Therapieform.

AmpliMed®

AmliMed® ist eine völlig neue Generation der Elektromedizin. Es arbeitet erstmals mit mehrfach amplitudenmoduliertem Mittelfrequenz-Strom besonderer Qualität und kann daher zu den „physiologischen Therapie-Systemen“ gezählt werden.Das System ist synchron fähig, sowohl Schmerzen im tiefen Volumen zu lindern als auch direkt Muskeln quasi-physiologisch zu aktivieren; und das erstmals direkt und gezielt lokal in der Tiefe der Gewebsmasse.  Man spricht im eigentlichen Sinne bei dieser Therapie von Aktivierung – und nicht mehr von Reizung. Daraus folgt , dass wir es mit Heilstrom-Effekten zu tun haben, die das gesamte Gewebsvolumen in der Tiefe durchströmend erfasse.

Bachblütentherapie

Durch den englischen Arzt und Bakteriologen Dr. Edward Bach (1886-1936) aus der homöopathie abgeleitetes Heilverfahren, das auf psychoanalytischen Erwägungen beruht. Für 38 negative Seelenzustände gibt es 38 Bachblüten, zusätzlich die sogenannten Notfalltropfen. Die Namen der Mittel werden auch in Deutschland englisch bezeichnet. Für die Zubereitung werden Blüten an bestimmten Orten zu bestimmten Zeiten gesammelt und in Quellwasser unter Sonnenbestrahlung aufbewahrt, bis sie welken. Danach werden sie mit Alkohol konserviert und im Verhältnis 1:240 verdünnt. Daraus werden wenige Tropfen mit Wasser vermischt. Das Ergebnis ist das Arzneimittel.

Blutegeltherapie

Die Blutegelbehandlung ist ein ausleitendes Verfahren, das in der Alternativmedizin Anwendung findet. Dabei werden Blutegel (Hirudo officinalis oder Hirudo medicinalis) an geeigneter Stelle angelegt, so dass sie einen kleinen Aderlass von ca. acht bis zehn Milliliter Blut herbeiführen. Da er in seinem Speichel gerinnungshemmende Stoffe (Heparin und Hirudin) produziert, kommt es in der Regel zu einer weiteren Nachblutung von ca. 50 ml Blut. Vor allem bei Replantationen (Ohren, Hautverpflanzungen, etc.) kann die positive Wirkung des Hirudin im Egelspeichel Komplikationen verhindern. Durch die gerinnungshemmende und gefässerweiternde beziehungsweise entkrampfende Wirkung des Hirudin kann der venöse Abfluss angestauten Blutes angeregt beziehungsweise überhaupt erst ermöglicht werden, so dass eine erfolgreiche Heilung ermöglicht wird.
In der Naturheilkunde und Tierheilkunde werden Blutegel wieder verstärkt eingesetzt.
Hauptanwendungsgebiete sind:

  • Narben und schlecht heilende Wunden
  • Allgemeine Gelenkerkrankungen, wie z.B. Arthritis, Arthrose, Ohmarthrose, Spat, Podotrochlose (Hufrollenerkrankung), Gonarthrose (Kniegelenksarthrose), Schale, Sehnenentzündungen, akute Rehe
  • Patellaluxation, Hüftgelenksdysplasie bei Hunden, akute Discophathien, Spondylosen
  • Prellungen, Stauchungen, Quetschungen
  • lokale Pyodermien, Abszesse, Thrombosen, Furunkel/Karbunkel, Ödeme, alle Formen von Entzündungsprozessen

Der schonende Aderlass wird in der Tiermedizin gerne bei Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt. Bei schmerzhaften Athrosen der Hüfte oder des Schultergelenks verschaffen die Blutegel Schmerzlinderung und eine Entzündungshemmung. Aber auch in der Entzündungstherapie von Arthritiden und Tendovaginitiden (schmerzhafte Entzündung der Sehnenscheiden) leisten sie wertvolle Hilfe.
Die Behandlung schlecht heilender Wunden kann durch den Einsatz von Blutegel sinnvoll unterstützt werden. Der große Vorteil bei einer Blutegelbehandlung gegenüber einer traditionellen Behandlung ist, dass innere Organe wie Leber, Niere und Herz nicht belastet werden. Daher ist die Therapie auch bei älteren Tieren sehr gut anwendbar. Insbesonders bei Pferden wird die Blutegeltherapie immer häufiger eingesetzt.

Chiropraktik

Die Chiropraktik (v. altgriech. χείρ cheir ‚Hand‘ und πραξις praxis ‚Tätigkeit‘), ist eine alternativmedizinische, biomechanische Behandlungsmethode mit dem Ziel, die normale Beweglichkeit der Gelenke − besonders an der Wirbelsäule − wiederherzustellen. Dabei werden sowohl das gestörte Gelenkspiel (joint play) als auch die Verschiebung (Subluxation) berücksichtigt. Die Manuelle Medizin geht unter anderem auch von Methoden der Chiropraktik aus.

Naturheilkunde


Zur „klassischen“ Naturheilkunde, gehören u.a. folgende  Verfahren :

  • Phytotherapie (Einsatz von Pflanzenwirkstoffen)
  • Hydrotherapie und Balneotherapie (Wasseranwendungen)
  • Bewegungstherapie
  • Diätetik (Unterstützung der Behandlungen durch eine gesunde Kost und eine dem Krankheitsbild angepasste Diät)
  • Aromatherapie (kontrollierte Anwendung ätherischer Öle, um Gesundheit zu erhalten und Körper, Geist und Seele, (v.a. im professionellen Bereich) basierend auf Erkenntnissen der Psychotherapie und Neurologie, auf eine positive Art (Knüpfen an Erinnerungen, Stimulation) zu beeinflussen.)
  • Ordnungstherapie (ausgewogene Lebensführung im regelmäßigen Rhythmus und im Einklang mit der Natur)
  • (Heilfasten - vorübergehende völlige oder teilweise Enthaltung von Nahrungsaufnahme)

Die Wirkunsgweise der eigentlichen Naturheilkunde lässt sich wissenschaftlich belegen.


Osteopathie


Osteopathie ist eine komplementarmedizische Behandlungsform, die im Unterschied zur Chiropraktik auch Verbesserungen bei Allgemeinbefinden, Stoffwechsel und sonstigen, nicht unbedingt bewegungsbedingten Störungen erreichen will.
Die Methoden ähneln denen der Chiropraktik:
Die Osteopathie geht davon aus, dass bei einer Störung der Selbstheilungskräfte des Körpers kleine äußere Einflüsse zu großen Beeinträchtigungen des Gesundheitszustandes führen können.
In der Osteopathie nutzt man den Körper als umfassend vernetztes Steuer- und Regelsystem. Ziel der osteopathischen Behandlung ist es, Funktions- und Bewegungseinschränkungen zu finden und zu beseitigen. Der Osteopath erkennt in allen Funktionskreisläufen (beispielsweise: Anspannung und Entspannung der Muskulatur, Bewegungsfreiheit der Gelenke, Schlaf - und Wachrhythmus, Blutkreislauf, lymphatisches System) des Organismus einen Bewegungsausdruck. Sie funktionieren in Abhängigkeit ihrer Steuerungssysteme, des Nerven- und Hormonsystems.

Phytotherapie


Die Phytotherapie oder Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten medizinischen Therapien und ist auf allen Kontinenten und in allen Kulturen beheimatet. Sie verwendet ausschließlich ganze Pflanzen (Kraut) und deren Teile (Blüten, Blätter, Wurzel), die auf verschiedene Weise (als Frischkraut, als Aufguss, als Dekokt (Auskochung) oder Kaltwasserauszug) zubereitet werden. Auch die Pulverisierung und Trockenstandardisierung ist möglich.

Tierhomöopathie

Die Homöopathie (griech. „Gleiches leidend“, homoios „gleich, gleichartig, ähnlich“, pathein „leiden“) ist eine alternative Heilmethode, deren Prinzipien um 1800 formuliert wurden.
Homöopathen behandeln ihre Patienten nach dem vom Begründer der Homöopathie, Samuel Hahnemann, aufgestellten Grundsatz: „Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“. Zu diesem Zweck werden Substanzen, von denen bekannt ist oder angenommen wird, sie könnten bei gesunden Menschen (Tieren) der Krankheit ähnelnde Symptome hervorrufen, in starker Verdünnung verabreicht. Das Verfahren zur Verdünnung wird von Homöopathen „Potenzieren“ genannt, die Wirkung der verdünnten Substanz durch dieses Verfahren wird nicht abgeschwächt, sondern verstärkt.

1 x jährlich werden unsere Pferde professionell gewogen

1 x jährlich wird bei uns auf der professionellen Pferdewaage gewogen

1 x jährlich kommt der Pferdezahnarzt

1 x jährlich kommt der Pferdezahnarzt

Freilauf-Beweganlage wird nach Bedarf genutzt

Freilauf-Beweganlage, Nutzung nach Bedarf

Schmied

Ca. alle 6-8 Wochen beschlägt der Hufschmied